Rohöl, Brent
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+ 1,65 %
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Energienews

Heizölpreise-Trend: Bei impulslosen Handel Heizölpreise seitwärts
30.10.2018

Brentölpreis bleibt über der Brentölpreismarke von 77 USD/Barrel - Euro weiter schwach und bleibt unter der Marke von 1,14 - Heizölpreise seitwärts

Heizölpreise: Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schlossen zum Wochenstart gegenüber dem Schlussstand vom Freitag um 0,7 % stärker - konkret stand der Heizölpreis bei 93,66 Euro/100 L.

Aktuell gibt es weiter große Unterschiede bei den regionalen Heizölpreisen, da neben den unten dargestellten Einflussfaktoren (Rohölpreis und Wechselkursverhältnis Euro zu US-Dollar) zusätzlich noch die Schiffsfrachten an der Rhein-Main-Schiene einen erheblichen Einfluss auf die aktuellen Heizölpreise in den betroffenen Regionen haben.So sind die Frachtkosten, bedingt durch den weiter anhaltenden niedrigen Wasserstand, in den letzten Monaten um 400 % gestiegen. Durch den hohen Frachtkostenanteil existieren dadurch weiter erhebliche Preisunterschiede bei den aktuellen regionalen Heizölpreisen.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2018 sind die Heizölpreise aktuell um 44,9 % gestiegen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Montag und dem aktuellen Stand der Börsen am Dienstagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: seitwärts!

 

Bereich Schlusskurs
26.10.2018
Schlusskurs
29.10.2018
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
30.10.2018
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
93,03 93,66

+ 0,7 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
77,62 77,34 - 0,4 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1425 1,1374 - 0,5 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren für den gestrigen und heutigen Tag herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat Dezember 2018 schloss am Montagabend bei einem impulslosen Handel mit einem Minus von 0,4 % bei 77,34 USD/Barrel - damit konnte der Ölpreis die Ölpreismarke von 77 USD/Barrel halten. Die Ankündigung Russlands, seine Ölproduktion weiter auf hohem Niveau zu halten und bei Bedarf sogar zu erhöhen setzte die Ölpreise zum Wochenstart unter Druck.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 15,7 % gestiegen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Dienstag tritt der Brentölpreis auf der Stelle - aktuell steht er bei 77,23 USD/Barrel. Neue Impulse könnten heute Nachmittag den Ölpreis beeinflussen, wenn durch den Interessenverband API die neusten US-Öllagerbestände für die letzte Woche veröffentlicht werden - Markteinschätzungen gehen von erneut steigenden US-Rohöllagerbeständen aus.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Wochenstart mit einem Minus von 0,5 % bei 1,1374 - damit fiel der Euro erneut unter die Marke von 1,14. Eine mögliche Ausweitung der US-Strafzölle auf alle Importe aus China und damit verbunden eine mögliche schwächere Weltkonjunktur belastete den Euro zum Wochenstart.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 5,4 % reduziert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Dienstag hat sich der Euro bisher kaum bewegt - aktuell steht er bei 1,1379. Mehrere anstehende Konjunkturdaten aus der Eurozone im Laufe des Tages könnten den Finanzmärkten neue Impulse verleihen.

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