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Internationaler Tag des Waldes 2019
21.03.2019

It wood be good: Mit Holz das Klima schützen

 

Mitte März erreichte die Schülerbewegung Fridays For Future ihren vorläufigen Höhepunkt. Anlässlich des heutigen Internationalen Tag des Waldes zum Thema "Wald und Bildung" möchte der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) seine Nachwuchskampagne it wood be good nutzen, um Kinder und Jugendliche über die Zusammenhänge von Holznutzung und Klimaschutz zu informieren sowie ihnen berufliche Perspektiven in der klimafreundlichen Branche schlechthin aufzeigen.

Allein in Deutschland demonstrierten freitags zuletzt 300.000 Menschen für mehr Klimaschutz und lösten eine Debatte aus: Wie kann man dem Klimawandel mit welchen Maßnahmen am besten begegnen? DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt dazu: "Ich schätze das Engagement der Schülerinnen und Schüler sehr. Denn beim Klimaschutz müssen wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen um die globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und ökonomisch Machbare miteinander zu verbinden. Dafür brauchen wir die Profis von morgen."

Der Zeitpunkt könnte passender nicht sein: Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die stets am 21. März den Tag des Waldes begeht, tut dies in diesem Jahr unter dem Motto "Wald und Bildung". Aus Sicht der Holzwirtschaft der richtige Ansatz. Denn im Bereich Wald und Holz bleiben gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten wegen mangelndem Wissen ungenutzt. "Die Formel 'Waldschutz gleich Klimaschutz' ist vielleicht einprägsam, aber unvollständig. Besser ist 'Waldbewirtschaftung plus Holzverwendung gleich Klimaschutz'", erklärt der studierte Forstwirt Schmidt. Denn erst mit der nachhaltigen Nutzung von Holz entfalte sich das volle Potenzial des nachwachsenden Rohstoffs: Der Atmosphäre wird nicht nur CO2 durch die Bäume entzogen, sondern es wird langfristig in Produkten wie Häuser, Möbel oder Verpackung gebunden. Zudem ersetzen Holzprodukte energieintensive Materialien wie Stahl und Beton sowie fossile Brennstoffe, bei deren Herstellung große Mengen CO2 freigesetzt werden. Insgesamt können durch die nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung der Wälder jedes Jahr 126 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht 14 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen Deutschlands.

"Die Nutzung unserer Wälder darf nicht mit der Abholzung der Regenwälder gleichgesetzt werden", appelliert Schmidt. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft gilt weltweit als Vorbild. "Wir sollten diese Vorreiterrolle gesellschaftlich annehmen und unser Modell, das ökologisch, sozial und ökonomisch funktioniert, fördern und für andere Länder attraktiv machen."

Dass sich Schülerinnen und Schüler zunehmend für Klimaschutz und Berufe mit gesellschaftlichem Mehrwert interessieren, macht Schmidt Hoffnung auf diesem Weg: "Wir arbeiten mit einem Rohstoff, der ständig nachwächst und zu 100 Prozent umweltfreundlich ist. Wer sich die Sinnfrage stellt, ist bei uns richtig. In der it wood be good-Kampagne möchten wir den Jugendlichen erklären, wie sich die Jobs der Holzwirtschaft positiv auf ihr Leben und das Leben anderer auswirken."

https://www.itwoodbegood.de/

 

Quelle: Deutscher Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH)

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